Surrogate Cities
„Meine Intention war ... die Stadt als Text zu lesen und einige ihrer Mechanismen und ihrer Architektur in Musik zu übersetzen." Heiner Goebbels hat mit „Surrogate Cities" ein Orchesterwerk geschaffen, das auf eindrucksvolle Weise das Phänomen „Stadt" von verschiedenen Seiten musikalisch betrachtet. Es ist eine Darstellung des „Betondschungels" in all seiner Komplexität, seinen Auswirkungen im positiven und negativen Sinne.
Surrogate Cities ist ein Versuch, sich von verschiedenen Seiten der Stadt zu nähern, von Städten zu erzählen, sich ihnen auszusetzen, sie zu beobachten«, so der Komponist Heiner Goebbels über seine
1994 uraufgeführte Komposition für Orchester, Mezzosopran (J. B. Smith), Sprechstimme und Sampler. Beteiligt sind Schüler und Schülerinnen der Eduard-Möricke-Grundschule aus Neukölln, Jugendliche aus Berlin und Potsdam der Tanzcompany Lissanga, Kung-Fu Gruppen sowie Berliner Senioren und Seniorinnen.
Premiere: 2. Feburar 2008
Weitere Aufführung: 3. Februar 2008
Spielort: Arena Treptow
Konponist: Heiner Goebbels
Dirigent: Sir Simon Rattle
Orchester: Berliner Philharmoniker
Vocals: Jocelyn B. Smith, David Moss
Sampler: Benjamin Kobler
Choreografie: Mathilde Monnier
Choreografie-Assistenz: Filiz Sizanli, Florian Bilbao, Hermann Diephuis
Setdesign: Annie Tolleter, assistiert von Cédric Torne
Lichtdesign: Eric Wurtz
Klangregie: Norbert Ommer
Videoregie: Anna Henckel-Donnersmarck
„Surrogate Cities" ist ein Projekt des Education-Programms der Berliner Philharmoniker - Zukunft@BPhil.